Die "Tigers" am ABG

23.02.2018

Am vergangenen Donnerstag, den 22.02.2018, besuchten sechs Spieler der Straubing Tigers den Englischunterricht der 9. Klassen des Anton-Bruckner-Gymnasiums.

 

Die Schüler hatten bereits im Vorfeld Fragen vorbereitet, die sie ihren Gästen stellen wollten. Und so unterhielt man sich in entspannter Atmosphäre und schnell war klar: Schon in der 9. Klasse ist es kein Problem, ein Gespräch in englischer Sprache zu führen und zu verstehen. Und so erfuhr man viel Interessantes.

Da kam ein Michael Zalewski, der sich darüber freut, in dieser Saison mit seinem Bruder spielen zu dürfen – obwohl er sich klar für den besseren Spieler hält. Anders als dieser, dem Brezen und Bier zusagen, hat er noch nicht so recht Geschmack an der bayerischen Küche gefunden und kocht lieber selbst. Dennoch rangen ihm die Schüler das Versprechen ab, Leberkas zumindest einmal zu probieren. Leider spricht Michael bisher kein Deutsch. Etwas anders geht es da seinem Bruder Steven. Ihm versucht Stefan Loibl zumindest in Grundzügen das Bayerische näher zu bringen. „Griaß di“ und „Pfiat di“ kann er schon sagen. James Bettauer begeisterte die Schüler mit einem Youtube Video über Tennisrucksäcke, da er im Vertrieb derselben durchaus eine Zukunft für die Zeit nach dem Eishockey sehen kann. Sein Vater betreibt eine Zoohandlung, wo der Eishockeyspieler gerne auch als Babysitter für Hundewelpen einspringt. Noch ganz neu bei den Schulbesuchen war Levko Koper, der anfangs dachte, er müsste nun Englisch unterrichten, und dann ganz erleichtert aus seinem Leben erzählte. Wie allen Spielern gefällt auch ihm das Gäubodenvolksfest in Straubing besonders.  Während die meisten Tigers schon seit frühester Kindheit Eishockey spielen, waren Kyle MacKinnons Eltern eher schockiert, als ihr Sohn erklärte, er wolle diese Sportart zu seinem Beruf machen. Der gebürtige Amerikaner hat für seine 18 Monate alte Tochter eine Babysitterin aus der Q12 des ABG und er und seine Frau freuen sich auf ihr zweites Kind. Kindersorgen hat Maury Edwards, dessen kleine Tochter den Fußball für sich entdeckt hat – wird sie etwa ein Fan der falschen Sportart?

Zum Schluss bekamen die Schüler nebst eines Autogramms ihres Tigers  auch eine Freikarte für ein Heimspiel. Und darauf, die Spieler in Aktion zu sehen, ist wirklich jeder neugierig geworden. (H. Käser)