Stipendium – „Talent im Land“

11.05.2018

Unter anderem abgebildet sind: Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner (1. v.l.), Stipendiatin Akuol Maziarz (4. v.l.) und die Leiterin des Bereichs Bildung der Robert Bosch Stiftung Dr. Dagmar Wolf (1. v.r.)

Akuol Maziarz ist eine von insgesamt 50 jungen Talenten aus Bayern, die in das Programm „Talent im Land – Bayern“ (TiL) aufgenommen wurde.

Sie besucht aktuell die 10. Jahrgangsstufe und wird in den nächsten Jahren vom Bayerischen Kultusministerium und der Robert Bosch Stiftung GmbH auf ihrem Weg zum Abitur unterstützt. Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner und Dr. Dagmar Wolf, Leiterin des Bereichs Bildung der Robert Bosch Stiftung, überreichten im Rahmen eines Festakts in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche die Urkunden an die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten. Akuol, als Schülerin des musischen Zweiges, bereicherte durch ihren Gesang das musikalische Rahmenprogramm des Festakts.

Staatssekretärin Carolina Trautner sagte bei der Veranstaltung: „Wir wollen mit den Stipendien junge Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, beispielsweise ihrer Migrationsgeschichte, Hürden zu überwinden haben, dabei unterstützen, ihre besonderen Talente zu entfalten. Unsere bisherigen TiL-Stipendiatinnen und Stipendiaten sind lebendige Beispiele für gelingende Bildungswege. Sie sind damit auch Vorbilder für andere.“

„Junge Talente dürfen nicht darunter leiden, wenn zuhause keiner bei den Hausaufgaben helfen kann oder das Geld für eigene technische Experimente oder den Musikunterricht nicht ausreicht“, so Dr. Dagmar Wolf. „Deshalb setzen wir uns mit Talent im Land für begabte junge Menschen ein und begleiten sie auf ihrem Weg zum Abitur.“

Die Grundüberzeugung des Programms dabei lautet: „Bildung fördert Integration. Wir fördern Bildung.“ Eine Jury mit Vertretern aus Kultur, Hochschule und Wirtschaft wählt seit 2005 bis zu 50 neue Stipendiaten eines Jahrgangs aus. Zunächst richtete sich das Programm an Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Seit 2014 steht TiL auch Schülerinnen und Schülern ohne Zuwanderungsgeschichte offen. Die Stipendiaten erhalten ein monatliches Bildungsstipendium und werden darüber hinaus persönlich betreut sowie mit einem umfassenden Bildungsangebot gefördert. Dieses beinhaltet Seminare, Studientage und Studienreisen. Das Programm zählt zurzeit 138 Stipendiaten. Über 400 Alumni stehen mit ihrer persönlichen Entwicklung für den Erfolg des Programms.

„Ich habe bei Til viele interessante und inspirierende junge Menschen mit den gleichen Interessen kennen gelernt. Ich bin Teil einer offenen, toleranten und über alle Vorurteile hinausgehenden Gemeinschaft von jungen begabten Menschen mit Zielen geworden. Eine Bewerbung für dieses Stipendium kann ich nur empfehlen. Die Online-Portale stehen bis Ende Juni offen.“, beschreibt Akuol ihre bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Programm.

Die gesamte Schulfamilie des ABG gratuliert Akuol ganz herzlich, die sich ihre Aufnahme durch ihre herausragenden Leistungen in vielen mathematischen und naturwissenschaftlichen Wettbewerben und ihr allgemeines Engagement redlich verdient hat.

Unter anderem abgebildet sind: Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner (1. v.l.), Stipendiatin Akuol Maziarz (4. v.l.) und die Leiterin des Bereichs Bildung der Robert Bosch Stiftung Dr. Dagmar Wolf (1. v.r.)

Akuol bereichert das Rahmenprogramm mit Ihrem Gesang.

Akuol bereichert das Rahmenprogramm mit Ihrem Gesang.

Prädikate

MINT - freundliche Schule
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
TheoPrax Kommunikationszentrum Straubing
Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule
Digitale Schule