TEAM: „Together Everybody Achieves More“ - oder doch eher „Toll Ein Anderer Macht´s“? ABG-Schüler bei Rotary-Seminar in München

26.06.2018

Teamarbeit betrifft jeden Schüler. Viele haben schlechte Erfahrungen, wenige gute, denn für viele heißt Teamarbeit einfach nur: Blöd herumsitzen und die anderen arbeiten lassen. Was genau man aber braucht, um als Gemeinschaft gut zusammenarbeiten zu können, erfuhren die beiden Schüler Tim Herten (Q11) und Felix Karbstein (10a) bei einem Rotary-Seminar mit dem Titel „Team heißt: Toll ein anderer macht´s?!“ vom 8. bis 10. Juni in Pullach bei München.

Nach der schnellen Zimmerverteilung und einem sehr leckeren Abendessen begann die Veranstaltung auf Burg Schwaneck mit einem ersten Kennenlernen der anderen 21 Jugendlichen, die allesamt von den verschiedenen Rotary-Clubs in ganz Bayern eingeladen worden waren. Anschließend bekamen wir noch eine kurze Präsentation der rotarischen Jugendorganisation „Rotaract“ sowie des Rotary Youth Leadership Awards (RYLA), zu dem auch dieses Seminar gehörte.

Nach einer ruhigen Nacht brach dann ein umso ereignisreicherer Tag an, an dessen Anfang ein umfassender Vortrag der Leiterin des Seminars, Frau Dr. Gisela Bolbruegge vom Rotary Club München-Flughafen, stand. Sie beantwortete die Fragen wie „Was ist ein Team?“, „Welche Vorteile hat die Arbeit im Team?“, „Wie bildet sich ein Team?“, „Welche Probleme gibt es in einem Team?“ und viele mehr. Dem Motto entsprechend, war es danach unsere Aufgabe, in kleinen Teams einen Film zu unserem Thema zu drehen und anschließend zu schneiden. Was auf dem Papier so einfach klingt, war eine ziemlich komplexe Aufgabe, da man sich gegenseitig praktisch überhaupt nicht kannte und dann sofort ein ganzes Projekt durchführen sollte. Doch am Ende des Tages waren alle Szenen im Kasten, alle möglichen Schnitte getätigt und alles mit Effekten hinterlegt. Nach einem gemütlichen Ausklang in der Jugendherberge begannen alle schon wieder ihre Koffer wieder zu packen und fielen schließlich todmüde ins Bett.

Am nächsten Morgen sahen wir uns gemeinsam noch die Produktionen der anderen Gruppen an und hatten dabei viel zu lachen, da sich alle Filme als überaus amüsant und einfallsreich entpuppten. Später gab es noch eine große Feedback-Runde, in der jeder seine Meinung zum Seminar vorbringen konnte und auch der gesamte Inhalt der Veranstaltung nochmals zusammengefasst wurde. Anschließend gab es ein letztes Mittagessen als Stärkung für die Rückreise.

Insgesamt hatten wir eine wahnsinnig schöne, lustige, interessante und kurzweilige Zeit in einer tollen Unterkunft mit super Essen, in der wir viele neue Freunde, Erkenntnisse und Erfahrungen dazugewinnen konnten.

Felix Karbstein, 10a