Berufs- und Studienorientierung sowie Gründerideen: Exkursion zu TU und Carmen

22.12.2018

Schülerinnen und Schüler besuchen C. A. R. M. E. N. e. V. und neben vielen Anregungen erkennen sie auch: Nachhaltigkeit beginnt bei mir!

Im Rahmen des Planspiels „Ideen machen Schule“ des Hans-Lindner-Instituts besuchten Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe Carmen und den angrenzenden TUM-Campus Straubing. Zum einen trug diese Veranstaltung zur Studien- und Berufsorientierung speziell für den Straubinger Raum bei. Zum anderen erhielten die Junggründer auch Informationen, neue Anregungen und Anschauungsmaterial, die ihnen bei der Erstellung ihrer Businesspläne hilfreich sein werden.

Zum Start des nachmittags informierte Herr Münch von der TU-München über die in Straubing angebotenen Studiengänge, die Bewerbungsverfahren, die Erweiterungsmöglichkeiten und den Campus Straubing im Allgemeinen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich über das breite Spektrum der Angebote und die für eine Universität untypischen sehr kleinen Gruppengrößen in Vorlesungen und Laborgruppen beeindruckt. Herr Münch informierte die angehenden Oberstufenschülerinnen und -schüler auch über die nachwachsenden Rohstoffe als allgemeine Schwerpunktsetzung und die Vertiefungsmöglichkeiten in Anbausysteme, chemisch- stoffliche Nutzung, energetischer Nutzung und vielen mehr. Besonders hervorzuheben ist hier allerdings auch der ökonomische Aspekt der Forschung, der zukünftig den Standort Straubing noch attraktiver machen kann und in Zeiten eines ökologischen Umdenkens viele Wettbewerbsvorteile bringen wird. Für die Jungökonomen des wirtschaftswissenschaftlichen Zweigs des ABGs hatte dieser Aspekt eine besondere Bedeutung.

Im Anschluss an die Studieninformation führte Herr Schröter von Carmen e. V. die Schülergruppe durch die angrenzenden Gebäude, Labore und Forschungswerkstätten. Er informierte über Schadstoffausstoß fossiler Brennstoffe, alternative Antriebsmethoden zu Öl und Gas und betonte die Wichtigkeit von regionalen Anbietern im Allgemeinen. Darauf aufbauend führte er, begleitet durch Erklärungen und praktische Beispiele, durch die Ausstellung „Nachwachsende Rohstoffe“. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler alternative Kunststoffe auf Maisstärkebasis untersuchen, ökologisch nachhaltige Gebäude betrachten und weitere Fragen stellen. Dabei erkannten die jungen Konsumenten, dass der Kampf um eine saubere und gesunde Zukunft immer bei jedem selbst beginnt und mit den heutigen Angeboten auch schon beginnen kann. Darüber hinaus sammelten sie wertvolle Informationen, die in ihren Geschäftsideen zur Anwendung kommen können.

Das Anton-Bruckner-Gymnasium bedankt sich bei Herrn Münch vom TUM-Campus Straubing und Jutta Einfeld und Christian Schröter von Carmen e. V. für die interessanten Einblicke und die gelungene Exkursion.

Johannes Wintermeier

Prädikate

MINT - freundliche Schule
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
TheoPrax Kommunikationszentrum Straubing
Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule
Digitale Schule
Europaschule
Berufswahl-Siegel
Jugend debattiert
DELF - Partnerschule
DELE Prüfungsschule
Umweltschule
Netzwerk Ganztägig bilden