Weihnachtskonzerte 2019: Berührend und mitreißend

22.12.2018

"Zu unseres Herrn Geburt“ stimmten die Weihnachtskonzerte des Anton-Bruckner-Gymnasiums ein

Das Anton-Bruckner-Gymnasium lud sein Publikum dieses Jahr zu den beiden Weihnachtskonzerten in den festlich geschmückten Rittersaal ein. Zu Beginn begrüßten die Schulleiterin Dr. Eva Huller und der Präsident des Lions-Clubs, Dr. Karsten Ortlepp, die Schulfamilie. Letzterer verwies in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen regionalen Projekte, die durch den Erlös der Konzerte gefördert werden können. Ensembles wie Solisten bewiesen die Bandbreite und das herausragende Niveau des musischen Gymnasiums – nicht unerwähnt darf bleiben, dass auch zahlreiche Schüler des Wirtschaftszweigs diesen Abend mitgestalteten. Eine Neuerung dieses Konzertes bildete die Moderation durch Lukas und Simon Prommersberger, die  kompetent und souverän durch den Abend führten und bei den jeweiligen Programmpunkten besonders die Verbindung zu Weihnachten herausarbeiteten.

Die festliche Eröffnung von der Empore des Rittersaals aus markierte das Blechbläserensemble (Ltg.: S. Hirtreiter) mit einer „Almaine“ von Anthony Holborne. Dem Unterstufenchor unter Leitung von Waltraud Götz-Rigaud gelang es, mit großer musikalischer und artikulatorischer Gestaltungskraft den Bogen von der Geburt Jesu bis zu dessen Erlösungstod am Kreuz (vgl. Webbers „Pie Jesu“ aus dem „Requiem“) zu spannen. Die Pastorella „Zu unseres Herrn Geburt“ etwa vermittelte mit tänzerischer, barocker Leichtigkeit die Feststimmung der Hirten an der Krippe.

Eine lieblich und souverän vorgetragenes Flötensolo (der langsame Satz aus Mozarts Quartett D-Dur) begleitet von sanften Streicherpizzicati – zart wie Schneeflocken – wurde dem Publikum durch die Kammermusikgruppe (Leitung: S. Mutz) dargeboten. Anschließend stellte sich das in Eigeninitiative gegründete Damenensemble vor, das (treffenderweise) das „Engelsterzett“ aus Mendelssohns Oratorium „Elias“ sehr berührend interpretierte. Der Mittelstufenchor (Leitung: Stefan Frank) sang irische und englische Weihnachtslieder in gekonnten Arrangements mit einer Vielzahl an Solisten und einem klangfarblich differenzierten Begleitensemble. Mit dem mitreißend präsentierten Spiritual „This little light of mine“ wurde das hörbar begeisterte Publikum in die Pause entlassen.

Auch im zweiten Teil des Abends warteten Überraschungen, etwa das ebenso in Eigeninitiative gegründete Herrenensemble, welches das bekannte „Angelus Domini“ von Franz Biebl stimmlich sehr überzeugend in tiefen wie hohen Lagen (hierin glänzend: Solist Peter Dirscherl)  präsentierten.

Beim folgenden Konzert C-Dur von Antonio Vivaldi für zwei Trompeten begleitete das Streichorchester stilsicher und dezent, während die Solisten Lorenz Räß und Lukas Schultze in den exponierten Solostellen brillieren konnten. Das Symphonieorchester (Streicher, Bläser, Schlagwerk und Harfe) vereinte dann eine große Anzahl Musiker, von jungen Spielern, die erst am Bruckner begonnen haben, bis hin zu versierten Jungstudenten. Mit einem vom Orchesterleiter Dr. Stoffels den Musikern auf den Leib arrangierten Medley aus „Phantom der Oper“ (A. L. Webber) wurde ein vielschichtiges und klanggewaltiges Stimmungsbild des Musicals gezeichnet. Großer Applaus hierfür wie auch für den Schlusspunkt des Konzerts, den von Stefan Frank geleiteten Oberstufenchor, der engagiert und nahezu professionell, differenziert und mit großer dynamischer Bandbreite agierte. Anspruchsvolle romantische und moderne Chorliteratur (z. B. Rheinbergers „Abendlied“ und Brittens „Hymn to the virgin“) zog das Publikum in seinen Bann.  Ein qualitativ hochwertiges Konzert mit vielen neuen Impulsen klang mit dem von allen Anwesenden gemeinsam gesungenen „Macht hoch die Tür“ aus.

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