Junge Forscher beim naturwissenschaftlichen Camp

18.07.2019

Besonders begabte Sechstklässler der niederbayerischen Gymnasien durften beim naturwissenschaftlichen Camp ihre MINT-Kenntnisse erweitern. Stefan Dobler (6d) berichtet von seinen Erfahrungen.

Am 11. Juli. 2019 fand am Ludwigsgymnasium das 3. Naturwissenschaftliche Camp statt. Als ich im Ludwigsgymnasium ankam, waren bereits zahlreiche Schüler aus ganz Niederbayern anwesend. Zunächst wurden wir von der Direktorin, Frau OStDin Krawczak, begrüßt. Diese übergab dann das Wort an Herrn Zenker von der MB-Dienststelle für die Gymnasien in Niederbayern. Dieser dankte der Gastgeberin und den helfenden Lehrern.

Anschließend wurde per Los bestimmt, ob man in den Fachbereich Biologie, Chemie oder Physik vormittags arbeitete. Ich loste mich in den Fachbereich Physik. Dort lernten wir, wie der Computer rechnet und arbeiteten mit den Binärzahlen. Außerdem erarbeiteten wir mittels eines Experiments, dass ein Magnetfeld elektrische Ladung erzeugen kann. Dabei sägten wir ein Plastikrohr und vier Holzstäbe. Darauffolgend wickelten wir Kupferdraht mit einer Apparatur von einer großen Spule auf eine kleine Spule. Die kleine Spule war an einer Stange befestigt, die sich, angetrieben von einem Akkuschrauber, 2000-mal umdrehen musste. Anschließend klebten wir die Spule mit Klebestreifen ab. Dennoch mussten wir aufpassen, dass etwas Kupferdraht überstand. Danach steckten wir zwei LEDs durch Löcher in der Spule. Diese verbanden wir mithilfe eines Lötkolbens und Zinn mit den zwei überstehenden Kupferdrähten. Als letztes vor der Mittagspause steckten wir drei Magnete und die Holzstäbe in das Plastikrohr und steckten die Spule darauf. Dann war auch schon Mittagspause, in der wir kostenfrei in der Mensa des Ludwigsgymnasiums essen konnten.

Nach der Mittagspause wurde erneut der Fachbereich ausgelost. Dieses Mal wurde mir der Fachbereich Biologie zugelost. In diesem beschäftigten wir uns intensiv mit den Asseln, welche keine Insekten, sondern Krebstiere sind. Dabei erforschten wir Körperbau und Verhalten bei Aufenthalt in Petrischalen und Aufenthalt in verschieden temperierten Wahlkammerpetrischalen. Zuletzt führten wir ein Assel Rennen durch.

 

Abschließend bedankte sich Frau OStDin Ricarda Krawczak bei allen Lehrern für den Tag, ebenso wie Herr Räde, der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Niederbayern, der persönlich für die Abschlusspräsentation gekommen war und eine kurze Rede hielt. Als letztes präsentierten wir um 15.00 Uhr unsere Ergebnisse und ernteten dafür großes Lob.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass der Tag gesteckt war mit vielen Angeboten und interessanten Experimenten.

Stefan Dobler (6d)

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