Tag 2. der Hackdays

21.02.2019

Schülerinnen und Schüler erleben Informatik

Am Morgen des 21.2.19 hielt Prof. Dr. Skornia von der Universität Regensburg am Anton-Bruckner-Gymnasium in Rahmen des Projekts “ Hackdays - Make Your School”einen Vortrag über Informatik gehalten. Daber erklärte er zu Beginn den Fachbereich Informatik an sich kurz und kam so zu dem Beruf ades Informatikers. Dieser bietet einen abwechslungsreichen und zukunftssicheren Beruf. Darüber hinaus stellte Prof. Dr. Skornia  verschiedenen Arbeitsbereiche für Informatiker und aktuelle Forschungen in Teilbereichen der Informatik, wie z.B. künstlich Intelligenz oder digitale Organismen, vor. Am Schluss seines Vortrags ging er noch auf die Frage nach den unmoralischen Möglichkeiten die neue Erkenntnisse, wie z. B. in Bereichen mit Schwerpunkt auf Robotik, mit sich bringen und wie damit im Informatikstudium umgegangen wird. Prof. Dr. Skornia gestaltete den Vortrag spannend und verständlich, wodurch vielen der Anwesenden ein Einblick in den Fachbereich Informatik ermöglicht wurde der ansonsten kaum möglich gewesen wäre.

Anschließend begannen die Teilnehmer des Projekts damit, ihre Lösungsansätze für die Probleme, die am Tag davor durch gemeinsames „Brainstorming“ zusammen getragen wurden, auszuarbeiten. Dabei schweiften die verschiedenen Gruppen in vielfältige Problemlösungen aus. Während eine Gruppe den Pausendienst (eine Gruppe von Schülern die nach der Pause für die Säuberung des Schulgeländes und der Aula zuständig ist) mithilfe eines intelligenten Roboters  zu automatisieren versuchte, sammelte eine andere Gruppe Vorschläge, um Vandalismus an den Getränkeautomaten vorzubeugen. Besonders das Mitwirken in einer Gruppe sowie die Arbeitsaufteilung standen dabei im Mittelpunkt des Tagesablaufs. Allerdings bestand der Vormittag eher aus wuseligem Zusammensuchen der jeweiligen Bestandteile der zu entwickelten Prototypen, als aus konzentriertem Programmieren der jeweiligen Systeme. Dem widmete sich dann der Nachmittag, nachdem sich alle bei einem gemeinsamen Mittagessen gestärkt hatten. Eine Gruppe, die sich beispielsweise die Digitalisierung des täglichen Pausenverkaufs zum Ziel gesetzt hatte, strukturierte zu Beginn erst ihre Arbeitsprozesse, bevor es mit dem eigentlichen Arbeiten losging. Ein Team, bestehend aus drei Teammitgliedern, entwickelte eine geeignetes Gehäuse, indem die Hardware des Online-Bestellterminals untergebracht werden sollte, und hatte dort besonders mit den Schwierigkeiten der Unterbringung der unhandlichen Bauteile zu kämpfen. Parallel dazu beschäftigte sich der Rest der Gruppe mit dem eigentlichen Bestellsystem. Gedacht war hierbei ein Komplex, der mithilfe eines Sensors einen Chip identifiziert, dessen Daten ausliest und auf einem LCD-Display anzeigt. Anschließend sollte es dem Benutzer möglich sein, auf einem Touch-Display seine Backwaren und Lebensmittel auszuwählen. Allerdings bereitete die Kombination dieser zwei Arbeitsprozesse Schwierigkeiten, die das Software-Team mit der Unterstützung der Mentoren zu lösen versuchte, was bis zum Ende des Nachmittags dauerte, aber doch letztendlich gelang. Bis zu einer weiteren Präsentation der Zwischenergebnisse am Ende des Tages, werkelten, tüftelten und pinselten alle Gruppen fleißig an ihren Prototypen weiter. Abschließend erfolgte besagte Präsentation, bei der die weitfortgeschrittenen Entwicklung der komplexen Apparaturen mit allgemeiner Begeisterung aufgenommen wurde.

 

Rosalie Matz 9c, Laurin Klesse Q11

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