Frühlingshafter Konzertreigen

21.05.2019

Musikalische Sternstunde des Anton-Bruckner-Gymnasiums

Am Dienstag, den 14. Mai lud das Anton-Bruckner-Gymnasium zu einer erneuten musikalischen Sternstunde, die sich, zwar nicht, was das Wetter anbelangte, in musikalischer Hinsicht jedoch als umso frühlingshafter entpuppen sollte. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Christian Wagner eröffnete das konzentriert musizierende Jugendorchester unter der Leitung von Stefanie Amereller den Abend stimmungsvoll mit Teilen aus der Filmmusik zu Harry Potter. Schon fast passend zur bevorstehenden Europawahl präsentierte Miriam Maier (5a) Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“ sicher und schon sehr professionell auf ihrer Violine, begleitet von Stefanie Amereller, ebenfalls an der Geige. Liliane Eichinger (6b) zeichnete mit Unterstützung von Waltraud Götz-Rigaud stimmungsvoll einen „Regenbogen“ (Komponist: John W. Schaum) am Klavier nach. Mit „Redhaired Boy“ konnte Leni Kößl (6a) an der Violine zusammen mit Svetlana Shapiro (am Klavier) eine traditionelle irische Melodie charmant auf die Bühne bringen, gefolgt von einem „Daydream“ (Komponist Johannes Spyrka) - traumhaft gefühlsbetont gespielt von Anna-Sophie Möhringer (7a) am Klavier. Ein Werk von Bernhard Romberg, das mit „Schwedisch“ überschrieben ist, brachte Mirjam Hobmaier (7a) am Violoncello routiniert zu Gehör. Absolut sicher im Tempo musizierte Theresa Maier (7a) „L`Innocence“ aus den „Fairy Tales” von William Henry Squire,  ebenfalls am Cello. Danach bot Paul Distler (8a) mit jugendlichem Schwung und in beeindruckend zupackender Weise die „Schwarze-Tasten-Etüde” von Frederic Chopin dar. Emma Pfeffer (10a) an der Violine und Svetlana Shapiro am Klavier konnten nach dieser virtuosen Chopinetüde mit dem langsamen Satz aus Giovanni-Battista Graziolis Sonate für Harpsichord in G-Dur einen wohltuenden Ruhepol für die Zuhörer erschaffen. Schließlich entführte Marius Limbrunner (8a, Posaune) mit dem den Sommer fast schon erahnenden „Brazil” (Ary Barroso) schwungvoll in die Pause - auch er wurde wie alle Cellisten von Dr. Bernhard Stoffels am Klavier begleitet.  

 

Nach der Pause erstrahlte dank Julius Limbrunners (Q11) präsentem Piccolotrompetenton die Bourrée und der March aus der Suite in D-Dur von Georg Friedrich Händel
in barock-festlichem Glanz - Norbert Ziegler begleitete am Klavier. Johanna Jobst, eine weitere Vertreterin des stark besetzten Violoncellonachwuchses aus der Klasse 7a, meisterte den schnellen Satz aus Jean Baptiste Brevals Concertino Nr. 4 in C-Dur. Valentin Rauscher (Q11) brachte am Klavier den 1. Satz aus Johann Sebastian Bachs Italienischem Konzert BWV 971 mit stilsicherer Artikulation wie dynamischen Kontrasten plastisch zur Geltung. Durch Fabia Seidels (10a) Altblockflötenspiel erfuhr das Konzert eine weitere Klangfarbe: Fabia bot die 1. Fantasie für Flöte Solo von Georg Philipp Telemann virtuos und mit warmem Ton dar. Besonders zart intonierte die Sängerin Celina Marschallek (7b) den Klassiker „Killing me softly“ mit Christian Zintl am Klavier. Am Klavier und dann ebenso überzeugend mit großen Ton und beachtlicher dynamischer Bandbreite am Violoncello präsentierte Peter Distler (8a) den ersten Satz aus der Sonate in e-Moll, op. 38, Nr. 1, von Bernhard Romberg, begleitet abermals von Dr. Bernhard Stoffels. Edna Simbeck (6a, Altblockflöte), Hanna Helminger (6a, Violine) und Stefan Mutz (Klavier) musizierten beachtlich durchsichtig und kammermusikalisch versiert zwei Sätze aus Johann Christoph Pepuschs Triosonate in F-Dur. Perlende melodische Verläufe, Doppelzungen-Passagen und weite lyrische Bögen, alles das ist Teil der fantastischen und kontrastreichen musikalischen Faktur des ersten Satzes von Francis Poulencs Sonate für Flöte und Klavier und alles das konnten Johanna Kiefl (10b, Flöte) und Dr. Bernhard Stoffels (Klavier) den Zuhörern nahe bringen. Mit der Gigue aus der Partita in d-Moll für Violine Solo von Johann Sebastian Bach konnte Jasper Schulze (Q11) durch seine stets sinnhaft gesetzten Phrasenverläufe die ganze Bühne füllen sowie noch einmal die gesamte Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen und so einen stimmungsvollen Abschluss des Konzerts gestalten, welches von Simon Prommersberger (Q11) wieder einmal charmant, souverän und mit vielen Anekdoten angereichert moderiert wurde.

 

von Christian Zintl

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