Frühlingsakademie: Begabtenförderung auf digitalen Wegen

28.04.2020

Corona-Krise als Chance für digitale Angebote. Antonia Kammerl berichtet von ihren Erfahrungen bei der ersten Online-Frühlingsakademie.

Fünf Tage lang tauchte ich in die Bereiche der Philosophie, Politik und Ökonomie ein und erhielt zudem von ausgewiesenen Fachleuten spannende Argumentations-, Schreib- und Interviewtrainings. Besonders intensiv beschäftigten uns Fragen wie „Haben wir Menschen Willensfreiheit?“, „Wie funktionieren Märkte und Preise?“, „Gibt es Gott?“ oder „Können Roboter ein Bewusstsein haben?“.

Nicht nur für mich, sondern auch für die Dozenten war dieses Format noch ungewohnt – normalerweise sieht man sich bei Vorträgen oder kontroversen Diskussionen in die Augen und sitzt nicht vor einem Laptop, dessen Video- und Audiofunktion eine persönlich geführte Debatte nicht ersetzen kann. Trotzdem war die Frühlingsakademie sehr auf Interaktivität bedacht, sodass der Austausch der eigenen Meinungen nie zu kurz kam. Im Gegenteil: Durch die zufällig zusammengesetzten „Breakout Sessions“ am Abend, in denen man in Kleingruppen diskutieren konnte, lernte ich fast alle der knapp 100 Teilnehmer*innen kennen. Oft entstanden dabei Gespräche bis in die Nacht. Ich fand es sehr spannend, die vielen Denkansätze und Meinungen, die von unterschiedlichen politischen Richtungen geprägt waren, zu hören. Dadurch eröffneten sich mir völlig andere Sichtweisen, Argumente und Standpunkte.

Besondere Highlights waren für mich das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler und der Vortrag über die Philosophie des Glücks, bei dem ich viel über mich selbst lernen konnte. Als besten Teil der Frühlingsakademie werde ich jedoch das offene und respektvolle Diskussionsklima, bei dem jede Betrachtungsweise angehört und respektiert wurde, in Erinnerung behalten.

Die Frühlingsakademie hat die Chance des digitalen Zusammenkommens ergriffen, toll umgesetzt und mir viele neue Einsichten in Philosophie, Politik und Ökonomie geboten.

Antonia Kammerl, Q11

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