Bruckner-Lauf für Kinder von Syrien und Cali

16.07.2016

Mit viel Engagement von Schülern und Lehrern konnte der diesjährige Solidaritätslauf, der 14. seit 2002, bei bestem Wetter nahezu professionell durchgeführt werden.

Die Schirmherrnschaft hatte dankenswerter Weise OB Markus Pannermayr übernommen, der sich auch persönlich in die Liste der Sponsoren aufnehmen ließ.  Wie in den vergangenen Jahren konnten Haupt-Sponsoren gefunden werden, die sich breit erklärten die T-Shirts für Schülerinnen und Schüler zu bezahlen, wenn sich unsere Läufer durch ihre Anstrengung für Kinder in Syrien und Cali einsetzten (Die T-Shirts sind GOTS zertifiziert und entsprechen den Fair-Trade Handelsbedingungen). 2068 Bruckner-Meilen legten die Schüler nach bisherigen Auskünften insgesamt zurück (Durchschnitt etwa 14 - 15 Runden= entspricht etwa. 12 km).

Nachdem sie zuerst durch den Film- und Bildervortrag, den Frau Prinzing von der Jesuitenmission  mitgebracht hatte über den Zweck ihres Einsatzes noch genauer und aktuell unterrichtet worden waren, stieg für viele noch die Motivation hier wirklich etwas zu leisten.  Die „erlaufenen“ Spendengelder fließen in Schulprojekte in Syrien, wo die Kinder in den zerbombten Städten froh sind, wenn sie jemanden haben, der sich um sie kümmert und sie evtl. sogar zu einer der dort erstmal provisorisch eingerichteten Schulen  gehen können. Und natürlich geht auch ein Anteil des Geldes in die Slums von Aguablanca („weißes Wasser“ – klingt ironisch) in das Schulprojekt „Kinder von Cali“ von Pater Welker, dem sich das Bruckner seit 1998 verpflichtet fühlt.

Vor Laufbeginn führte Sportlehrerin Monika Seidel noch ein Dehn- und Aufwärmprogramm durch, das schon manchen leicht ins Schwitzen brachte. Dann am Start nachdem die Laufzettel alle eingeholt waren, ging es freudig zur Sache. Lehrer und Schüler starteten durch – ein langer Weg lag für die meisten, die von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr liefen, vor ihnen.  Und der beste von den Schülern, Jonas Grotz, schaffte in der Zeit 27 Runden, was knapp 22 km entspricht. Alle Achtung und unser Dank all denen, die sich wirklich voll anstrengten. („Außerirdisch“ lief in kürzerer Zeit nur Herr Schnurrenberger, der 30 Runden absolvierte. „Unser“ Stadtrat, Herr Fuchs war der beste unter den normalen Lehrerläufern mit 22 Runden!).

 Die Wirtschaftsklasse 10d hatte kurz nach Ende des Laufes alle Rundenergebnisse präsent, so dass die besten LäuferInnen bereits gegen 12.15Uhr mit Urkunden und einem  „Citydom-Gutschein“ bedacht werden konnten. Allen Mitwirkenden sie an dieser Stelle noch einmal deutlich Danke gesagt. ein besonderer Dank auch den Mitgliedern des Elternbeirats vor Ort, die für die "Wassererfrischung" der Läufer sorgten, die manchmal etwas übertrieben ausfiel.
Klaus Kobler

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