Referat zu Thales von Milet, gehalten am 24.04.2001 von Sabine Hilmer

Thales von Milet

(624 – 546 v. Chr. )

Das Neue bei Thales:

Den Ruhm des Thales kann man nicht von seinem Satz " Der Ursprung aller Dinge ist Wasser" oder dem Thalessatz zurückführen. Das besondere war, Thales verwendete erstmals naturwissenschaftliche Methoden:

Der berühmte "Satz des Thales" :

Skizze:

Beweis des Thalessatzes:
Den Winkel gamma bei C kann man mit Hilfe eines Punktes M in alpha (=Winkel ACM) und beta (=Winkel MCB) zerlegen (dies ist in einem rechtwinkligen Dreieck immer möglich, denn dort gilt alpha+beta=gamma. Damit sind die Dreiecke AMC und CMB gleichschenklig mit gleichen Schenkeln AM=MC=MB. Daraus folgt: M ist Mittelpunkt von AB und C liegt auf dem Kreis um M mit Radius AM.

Thales`mathematische Sätze:

  1. Jeder Kreis wird mit Hilfe des Durchmessers in zwei gleichgroße Hälften geteilt.
  2. Bei einer Geradenkreuzung sind Scheitelwinkel gleich groß.
  3. Die Basiswinkel eines gleichschenkligen Dreiecks sind gleich groß.
  4. 3. Kongruenzsatz (WSW): Zwei Dreiecke, die in einer Seite und den anliegenden Winkeln übereinstimmen, sind kongruent.
  5. Indirekte Höhenmessung von Pyramiden mit Hilfe ähnlicher Dreiecke.
  6. "Satz des Thales": Die freien Ecken C aller rechtwinkligen Dreiecke mit gemeinsamer Hypotenuse AB liegen auf einem Kreis mit AB als Durchmesser.
Quellen:

http://www.did.mat.uni-bayreuth.de/~wn/thales.html

http://www.didaktik.mathematik.uni-wuerzburg.de/mllentze/elemgeo/projekte/Degelmann/thales_von_milet.htm