WAS IST COMENIUS?
COMENIUS ist Teil des Programms für Lebenslanges Lernen der Europäischen Gemeinschaft, das 2007 gestartet wurde.
Wie die Vorgängerprogramme Sokrates, Leonardo da Vinci und E-Learning soll das Programm für Lebenslanges Lernen, neben anderen Zielsetzungen, Zusammenarbeit und Mobilität fördern und die europäische Dimension im Bildungswesen stärken.
COMENIUS ist auf die Schulbildung ausgerichtet und verfolgt zwei Grundziele:
- Entwicklung von Kenntnis und Verständnis für die Vielfalt der europäischen Kulturen und Sprachen und von deren Wert;
- Unterstützung junger Menschen beim Erwerb der lebensnotwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen für ihre persönliche Entfaltung und künftige Beschäftigungschancen.
Die Schulen arbeiten für die Dauer von zwei Jahren an einem selbst gewählten Thema. Unterstützt werden die Mobilität von Schülern, Lehramtsstudierenden und Lehrkräften. COMENIUS fördert das Erlernen moderner Fremdsprachen und ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa.
Es werden zwei Typen von COMENIUS-Schulpartnerschaften unterschieden:
- Multilaterale Schulpartnerschaften: Mindestens drei Schulen aus drei verschiedenen Teilnehmerstaaten arbeiten an einem gemeinsamen Projektthema. Der Schwerpunkt kann hierbei auf Schüleraktivitäten, auf dem Schulmanagement oder auf pädagogisch-didaktischen Fragestellungen liegen. Wichtiger Bestandteil sind regelmäßige Projekttreffen an den jeweiligen Partnerschulen.
- Bilaterale Schulpartnerschaften: Zwei Schulen aus zwei Teilnehmerstaaten arbeiten an einem gemeinsamen Projektthema mit dem Ziel, die Fähigkeit zum Gebrauch von Fremdsprachen durch die gemeinsame Arbeit zu fördern. Die Partnerschaft umfasst einen mindestens 10-tägigen Aufenthalt einer Schülergruppe an der Partnerschule sowie den Gegenbesuch der Partnerschule. Diese Besuche dienen einer intensiven gemeinsamen Bearbeitung des Projektthemas.





