Vergrößerte Führungsriege

Das Anton-Bruckner-Gymnasium hat seit Dezember 2013 eine „Erweiterte Schulleitung“, die dem neuen Konzept des Bayerischen Kultusministeriums im Rahmen der sog. Eigenverantwortlichen Schule entspricht.

Das „Bruckner“ geht somit einen neuen Weg in der Führungsstruktur der bayerischen Gymnasien. Mit der Einrichtung einer Erweiterten Schulleitung können die Führungsspannen an Schulen verkürzt und die Voraussetzungen für eine verbesserte Personalförderung und -entwicklung in schulbezogenen Leitungsmodellen geschaffen werden. Die Mitglieder der Erweiterten Schulleitung übernehmen als Vorgesetzte Führungs- und Personalverantwortung und unterstützen den Schulleiter bei der Erledigung seiner Aufgaben.

Neben der Schulleiterin OStD' Dr. Eva Huller, ihrem Stellvertreter StD Christian Wagner und den beiden Mitarbeitern im Direktorat, StD Stefan Frank und StD Achim Zeindlmeier,  gehören OStR´ Andrea Silbernagl, OStR' Andrea Astner, OStR' Claudia Hierl und StD Gerald Schnabel der Erweiterten Schulleitung an.

Zielsetzung einer erweiterten Schulleitung

Entlastung des Schulleiters für konzeptionelle Arbeiten
Über eine Verkürzung der Leitungsspannen von nun 1:14 und die Delegation von Führungsaufgaben können Impulse auf die Personal-, Unterrichts- und Schulentwicklung freigesetzt werden.

Sicherung und Ausbau der Unterrichtsqualität
Die erweiterte Schulleitung will in einem anspruchsvollen Berufsfeld die berufliche Weiterentwicklung der Lehrkräfte durch differenzierte Rückmeldung fördern und ihre professionellen, v. a. unterrichtsbezogenen Handlungskompetenzen stärken. Moderne Führungsinstrumente – wie Mitarbeitergespräche, Feedbackgespräche oder Teambildung – sollen zudem die individuelle und gemeinschaftliche Reflexion über pädagogische Ziele und Verbesserungsmöglichkeiten sowie die Abgestimmtheit der unterrichtlichen Arbeit fördern.

Förderung von professionellen Lerngemeinschaften
Gute Schulen zeichnen sich durch eine ausgeprägte Teamkultur aus. Schulentwicklung ohne professionsspezifische Zusammenarbeit ist nicht denkbar. Der Schritt vom „Ich und mein Unterricht“ zum „Wir und unsere Schule“ braucht Teamentwicklung. Mit einer erweiterten Schulleitung kann bei einer Führungsspanne von 1:14 eine entsprechende Teamkultur besser gefördert werden. Durch das gemeinsame Tun und die Art, wie es geschieht, wird eine Basis für mehr Vertrauen, gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung geschaffen.

Verbesserung von Kommunikation und Kooperation bei der Schulentwicklung
Ein Kernbaustein der Erweiterten Schulleitung ist auch die breitere Beteiligung der Schulgemeinschaft an zentralen Entscheidungen der Schulentwicklung.

 
Das Schulleitungsteam des Anton-Bruckner-Gymnasiums freut sich, diese neue, moderne Führungsform an der Schule als eine der ersten Schulen in Bayern mitgestalten und mitformen zu können.