Schuljahr 2010/11
Endlich ist es soweit! Nach jahrelanger Vorbereitung konnten wir in diesem Schuljahr unser neues Teleskop anschaffen:
Ein Celestron, 14-Zoll, mit f=3910 mm und D=356 mm.
Die massive Alt-Montierung der Sternwarte erlaubte es sogar, ein noch vorhandenes Teleskop zusätzlich als Sucher aufzubauen. Zusammen mit der FS-2-Steuerung ist nun ein sehr leistungsfähiges Teleskopsystem auf unserer Schulsternwarte entstanden.
Die größere Öffnung ermöglicht uns ab sofort auch in Straubing eine wesentlich besser Beobachtung lichtschwacher Objekte. Und auch bei allen bisher bereits beobachtbaren Objekten zeigt sich die bessere Qualität deutlich.
Schuljahr 2009/10
In diesem Schuljahr konnten wir die Steuerung unserer Alt-Montierung modernisieren.
Mit der FS-2 von Koch können wir nun gespeicherte Astro-Objekte aus dem Messier- und NGC-Katalog anfahren. Auch beim Aufsuchen schwacher Planeten wie Uranus und Neptun stellt die neue Steuerung eine wesentliche Erleichterung dar.
Über Winkel-Encoder wird auch ein Schwenk des Teleskops über weite Himmelsbereiche mitprotokolliert und wir haben stets die Koordinaten der aktuell beobachtbaren Himmelsposition zur Verfügung.
Die Stromversorgung wurde ebenfalls auf die Säule montiert und zur Steuerung integriert. Ein Stolpern über herumliegende Kabel kann nun nicht mehr auftreten und der Betrieb in der Sternwarte konnte so wesentlich vereinfacht werden.
Schuljahr 2008/09
Unser Okularset wurde erweitert. Wir verfügen nun über Hyperion-Okulare 8 mm, 13 mm und 21 mm, die mit 68° Blickfeld als Weitwinkelokulare bei den entsprechenden Vergrößerungen eine besonders gute Beobachtung erlauben.
Sie erlauben auch den Anschluss einer modernen Digitalkamera in Okularprojektion, sodass wir nun unsere ersten Aufnahmereihen damit ausprobieren können.
Wie spannend das Aufsuchen astronomischer Objekte sein kann, können die Teilnehmer nun selbst am Astrofernglas mit Stativ erleben. Dies erlaubt die Aufteilung der Teilnehmergruppen, da es in der Sternwarte selbst doch recht eng geworden ist.
Schuljahr 2007/08
In diesem Schuljahr konnten wir die Ausstattung der Sternwarte um eine Webcam von Philips (SPC 900 NC) erweitern und damit bei der Aufnahme von Planeten neue Möglichkeiten erproben. Alfons Buchner beendet mit seiner Pensionierung die Leitung der Wahlkurse Astronomie. Neuer Betreuer der Sternwarte wird Horst Bresele.
Schuljahr 2002/03
Zwei Augen sehen mehr als ein Auge! Unter diesem Motto können wir nun alle Astroobjekte mit unserem neuen Binokular wesentlich entspannter betrachten. Ein völlig neues Erlebnis, wenn z.B. ein Kugelsternhaufen sich fast dreidimensional vor einem ausbreitet.
Schuljahr 1998/99
Die neueste Errungenschaft und der Stolz der Astro-Abteilung ist aber die CCD-Kamera, eine Pixel 237 der Firma SBIG, Kalifornien.
Schuljahr 1997/98
Der 8-Zöller wurde durch ein neues größeres Teleskop mit 11 Zoll Öffnung ersetzt. Die Sternwarte wurde dabei auch mit passendem Zubehör für das Fernrohr ausgerüstet. Beispielhaft sei hier der Satz eudiaskopischer Okular erwähnt, die mit 7,5 mm, 15 mm und 35 mm entsprechende Vergrößerungen erlauben.
Das neue Fernrohr ist ein C11 (Firma Celestron), ein Spiegelteleskop vom Typ Schmidt-Cassegrain, das sich durch kompakte Bauweise und gute optische Eigenschaften auszeichnet.
Die bewährte Alt-Montierung ist inzwischen mit zwei robusten Motoren ausgestattet. Über beide Achsen kann mittels einer ebenfalls neuen Sinus-II-Steuerung nachgeführt und korrigiert werden, so dass auch Langzeitbelichtungen möglich sind.
Umzug auf das Dach der Schule
Schuljahr 1996/97
Auf dem Flachdach der Schule wurde eine neue Sternwarte errichtet, eine Drei-Meter-Kuppel der Fa. Baader.
Die Drei-Meter-Kuppel besteht im Wesentlichen aus Glasfaser-Polyester und gewährleistet außerordentliche Stabilität. Sowohl das Öffnen des Schiebetores als auch die Drehung der Kuppel um volle 360° lassen sich motorisch steuern.
Die Anfänge
1970
Auf dem Dach des Staatlichen Schülerheims, das dem Anton-Bruckner-Gymnasium angegliedert war, wurde eine Sternwarte (Schiebekonstruktion) errichtet. Bei dem Fernrohr handelte es sich um einen 8-Zoll-Newton auf einer schweren deutschen Montierung der Fa. Alt. Die Sternwarte wurde in den ersten Jahren von Richard Rabl betreut. Ab Ende 1990 wurde die Sternwarte von Alfons Buchner geleitet, der sich intensiv für die Förderung der Astronomie am ABG einsetzte.















