Sozialkunde

 

Sozialkunde ist das Leitfach der politischen Bildung im Gymnasium. Sozialkunde zu unterrichten heißt für uns deshalb

  • Verständnishilfe für gegenwärtige politische und gesellschaftliche Entwicklungen zu geben,
  • Orientierung in einer Gesellschaft zu bieten, die von Individualisierung und Wertewandel geprägt ist,
  • die politische Urteilsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und ihre Identifikation mit unserer freiheitlichen-demokratischen Grundordnung zu fördern und
  • unsere Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsbewussten Bürgern zu erziehen.

Dies tun wir sowohl im Sozialkundeunterricht der 9.-12. Jahrgangsstufe als auch mit Exkursionen, Wettbewerben, Einzelveranstaltungen und Projekten, wie z.B.

Abitur

Abitur

                                                                       Kombi-Kolloquium G+Sk

Allgemeine Info:

  1. Prüfungsteil 2. Prüfungsteil
Variante A Referat (10 Minuten) nur aus Geschichte sowie ein davon ausgehendes Gespräch
(5 Minuten)
Grundlage: gewählter Prüfungsschwerpunkt
Fragen (5 Minuten) über die Inhalte des anderen Ausbildungsabschnittes aus Geschichte
Fragen (10 Minuten) über die beiden analogen Ausbildungsabschnitte aus Sozialkunde
Variante B Referat (10 Minuten) schwerpunktmäßig aus dem Fach Sozialkunde mit fächerübergreifenden Bezügen zu Geschichte sowie davon ausgehendes Gespräch (5 Minuten
Zeitliches Verständnis Sozialkunde zu Geschichte ca. 2 zu 1.
Grundlage: gewählter fächerübergreifender Prüfungsschwerpunkt
Fragen (15 Minuten) nur aus Geschichte, nämlich aus dem für den 1. Prüfungsteil gewählten Ausbildungsabschnitt und dem anderen gewählten Geschichte-Ausbildungsabschnitt

 

 Beispiel:

  1. Prüfungsteil 2. Prüfungsteil
Beispiel zu A 1 1/2 Schwerpunkt "Ursachen des
Scheiterns der Weimarer Republik" 
  • Referatsthema:
    Quelle zur WRV - Stellungnahme
    über weitere Ursachen
5 Minuten Fragen zu G12/2:
  • Naher Osten
  • USA
10 Minuten Fragen über SK
  • 11/2: Demokratie und Diktatur
  • 12/2: Internationale Politik
Beispiel zu B 1 1/2 Schwerpunkt "Demokratie und
Diktatur" (hist. Beipiel NS)
  • Referatsthema:
    Karikatur zu Russland - Einordnung
    als autoritäres System in Abgrenzung
    zu totalitärem System (NS-Zeit)

7,5 Minuten aus

  • 11/2 Geschichte
  • 12/2 Geschichte

Studienseminar

Studienseminar

Seit Februar 2011 werden an unserer Schule junge Sozialkundelehrer und -lehrerinnen ausgebildet, durch die der Unterricht immer wieder mit frischen Ideen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bereichert wird.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Seit 2011 ist das Anton-Bruckner-Gymnasium
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
und setzt sich im Kampf gegen Intoleranz und Rechtsextremismus aktiv für Pluralismus und Völkerverständigung ein.  

Sozi im Netz

Planspiele

Planspiele

Planspiel "Der Landtag sind wir" am ABG

 

Am Freitag, dem 15.05.2015, wurde aus der Mensa des Anton-Bruckner-Gymnasiums kurzerhand der Sitzungssaal des Bayerischen Landtages, der EDV-Raum wurde zum Pressezentrum umfunktioniert und von einem Aufgebot bayerischer und bundesdeutscher Journalisten in Beschlag genommen. Auf ein Polizeiaufgebot konnte allerdings verzichtet werden, da die 56 Schülerinnen und Schüler der Q11, die in die Rollen von Landtagsabgeordneten verschiedener Fraktionen und der Presse schlüpften, keinen Personenschutz benötigten.

Unter zahlreichen Bewerbern um die Durchführung des vom Landtag und Landesregierung unterstützen und vom Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) durchgeführten Planspiels „Der Landtag sind wir!“ wurde das ABG ausgewählt, so dass einen ganzen Vormittag lang unter der fachkundigen Anleitung der vier Spielleiter des CAP in den Räumen des ABG in den Fraktionen und Ausschüssen erörtert, abgewogen und um Kompromisse gerungen wurde.

Schon die erste Fraktionssitzungsrunde ließ auf einen hitzigen Schlagabtausch hoffen. So wurde die Presse von der CSU kurzerhand des Raumes verwiesen und bei der SPD twitteren die Medien vom Niedergang der Arbeiterpartei – wurde diese doch von einer Blaublütigen angeführt.

Ganz an der Realität orientiert wurde die konstituierende Sitzung, in der der Landtagspräsident gewählt wurde, vom ältesten Parlamentarier (in diesem Fall einer Parlamentarierin) geleitet. Nachdem nun alle Posten und Pöstchen vergeben waren – auch dies ganz an der Realität orientiert – konnte mit der Landtagsarbeit begonnen werden. Auf der Tagesordnung stand ein Gesetzesentwurf der CSU zur Einrichtung von Erziehungslagern für straffällig gewordene Jugendliche nach dem Vorbild von amerikanischen Boot-Camps. Allein die Namensgebung bot Anlass für einen wortreichen Schlagabtausch und die Oppositionsparteien waren sich einig, dass mehr Geld in die Prävention und die Betreuung von Jugendlichen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, zu investieren sei. Nach zähen Verhandlungsphasen und Ausschussarbeit traf sich schließlich noch einmal gesamte Landtag in der Vollversammlung, um die verschiedenen Positionen darzulegen.

Der CSU-Fraktionschef lobte den Gesetzentwurf als wichtigen Beitrag zur inneren Sicherheit in Bayern, die Fraktionschefin von Bündnis90/Die Grünen konterte emotional und wortreich sehr gekonnt, dass man eine komplette Generation nicht einfach so aufs Abstellgleis schieben dürfe, was ihr spontanen Szenenapplaus von den Oppositionsparteien einbrachte. Auch die SPD und die Freien Wähler betonten, dass noch dringend Nachbesserungen am Gesetzesentwurf notwendig seien.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zwei „echte“ Landtagsabgeordnete - Rosi Steinberger (Bündnis 90/Die Grünen) und Josef Zellmeier (CSU) - anwesend, die die Schlussreden aufmerksam mitverfolgten.

Nach der Schlussabstimmung, in der das Gesetz mit der Mehrheit der CSU verabschiedet wurde, schloss das Planspiel mit einer Diskussionsrunde, in der die beiden Landtagsabgeordneten den Schülern Rede und Antwort standen. Die Fülle an Fragen und das große Interesse an der Arbeit eines MdL stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass die Methode des Planspiels hervorragend geeignet ist, scheinbar trockene Themen wie den „Weg der Gesetzgebung“ zu vermitteln und den Schülerinnen und Schülern bewusst zu machen, dass Politik implizit immer Teil ihrer Welt ist. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurde sie sogar explizit Teil ihrer Erlebniswelt.

Jugend debattiert (Fachschaft Deutsch)

Jugend debattiert (Fachschaft Deutsch)

Simon Nagler, der als einer der beiden Schulsieger unsere Schule in Regensburg beim "Jugend debattiert" - Regionalfinale vertreten hat, zieht ein äußerst positives Fazit zum Projekt am 8.6.2013 im Straubinger Tagblatt mit einem eigenen Artikel. Debattieren als "Grundlage der Demokratie", so der Schüler der 9a, lohne sich für alle.

Abitur

                                                                       Kombi-Kolloquium G+Sk

Allgemeine Info:

  1. Prüfungsteil 2. Prüfungsteil
Variante A Referat (10 Minuten) nur aus Geschichte sowie ein davon ausgehendes Gespräch
(5 Minuten)
Grundlage: gewählter Prüfungsschwerpunkt
Fragen (5 Minuten) über die Inhalte des anderen Ausbildungsabschnittes aus Geschichte
Fragen (10 Minuten) über die beiden analogen Ausbildungsabschnitte aus Sozialkunde
Variante B Referat (10 Minuten) schwerpunktmäßig aus dem Fach Sozialkunde mit fächerübergreifenden Bezügen zu Geschichte sowie davon ausgehendes Gespräch (5 Minuten
Zeitliches Verständnis Sozialkunde zu Geschichte ca. 2 zu 1.
Grundlage: gewählter fächerübergreifender Prüfungsschwerpunkt
Fragen (15 Minuten) nur aus Geschichte, nämlich aus dem für den 1. Prüfungsteil gewählten Ausbildungsabschnitt und dem anderen gewählten Geschichte-Ausbildungsabschnitt

 

 Beispiel:

  1. Prüfungsteil 2. Prüfungsteil
Beispiel zu A 1 1/2 Schwerpunkt "Ursachen des
Scheiterns der Weimarer Republik" 
  • Referatsthema:
    Quelle zur WRV - Stellungnahme
    über weitere Ursachen
5 Minuten Fragen zu G12/2:
  • Naher Osten
  • USA
10 Minuten Fragen über SK
  • 11/2: Demokratie und Diktatur
  • 12/2: Internationale Politik
Beispiel zu B 1 1/2 Schwerpunkt "Demokratie und
Diktatur" (hist. Beipiel NS)
  • Referatsthema:
    Karikatur zu Russland - Einordnung
    als autoritäres System in Abgrenzung
    zu totalitärem System (NS-Zeit)

7,5 Minuten aus

  • 11/2 Geschichte
  • 12/2 Geschichte

Studienseminar

Seit Februar 2011 werden an unserer Schule junge Sozialkundelehrer und -lehrerinnen ausgebildet, durch die der Unterricht immer wieder mit frischen Ideen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bereichert wird.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Seit 2011 ist das Anton-Bruckner-Gymnasium
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
und setzt sich im Kampf gegen Intoleranz und Rechtsextremismus aktiv für Pluralismus und Völkerverständigung ein.  

Jugend debattiert (Fachschaft Deutsch)

Simon Nagler, der als einer der beiden Schulsieger unsere Schule in Regensburg beim "Jugend debattiert" - Regionalfinale vertreten hat, zieht ein äußerst positives Fazit zum Projekt am 8.6.2013 im Straubinger Tagblatt mit einem eigenen Artikel. Debattieren als "Grundlage der Demokratie", so der Schüler der 9a, lohne sich für alle.

Planspiele

Planspiel "Der Landtag sind wir" am ABG

 

Am Freitag, dem 15.05.2015, wurde aus der Mensa des Anton-Bruckner-Gymnasiums kurzerhand der Sitzungssaal des Bayerischen Landtages, der EDV-Raum wurde zum Pressezentrum umfunktioniert und von einem Aufgebot bayerischer und bundesdeutscher Journalisten in Beschlag genommen. Auf ein Polizeiaufgebot konnte allerdings verzichtet werden, da die 56 Schülerinnen und Schüler der Q11, die in die Rollen von Landtagsabgeordneten verschiedener Fraktionen und der Presse schlüpften, keinen Personenschutz benötigten.

Unter zahlreichen Bewerbern um die Durchführung des vom Landtag und Landesregierung unterstützen und vom Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) durchgeführten Planspiels „Der Landtag sind wir!“ wurde das ABG ausgewählt, so dass einen ganzen Vormittag lang unter der fachkundigen Anleitung der vier Spielleiter des CAP in den Räumen des ABG in den Fraktionen und Ausschüssen erörtert, abgewogen und um Kompromisse gerungen wurde.

Schon die erste Fraktionssitzungsrunde ließ auf einen hitzigen Schlagabtausch hoffen. So wurde die Presse von der CSU kurzerhand des Raumes verwiesen und bei der SPD twitteren die Medien vom Niedergang der Arbeiterpartei – wurde diese doch von einer Blaublütigen angeführt.

Ganz an der Realität orientiert wurde die konstituierende Sitzung, in der der Landtagspräsident gewählt wurde, vom ältesten Parlamentarier (in diesem Fall einer Parlamentarierin) geleitet. Nachdem nun alle Posten und Pöstchen vergeben waren – auch dies ganz an der Realität orientiert – konnte mit der Landtagsarbeit begonnen werden. Auf der Tagesordnung stand ein Gesetzesentwurf der CSU zur Einrichtung von Erziehungslagern für straffällig gewordene Jugendliche nach dem Vorbild von amerikanischen Boot-Camps. Allein die Namensgebung bot Anlass für einen wortreichen Schlagabtausch und die Oppositionsparteien waren sich einig, dass mehr Geld in die Prävention und die Betreuung von Jugendlichen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, zu investieren sei. Nach zähen Verhandlungsphasen und Ausschussarbeit traf sich schließlich noch einmal gesamte Landtag in der Vollversammlung, um die verschiedenen Positionen darzulegen.

Der CSU-Fraktionschef lobte den Gesetzentwurf als wichtigen Beitrag zur inneren Sicherheit in Bayern, die Fraktionschefin von Bündnis90/Die Grünen konterte emotional und wortreich sehr gekonnt, dass man eine komplette Generation nicht einfach so aufs Abstellgleis schieben dürfe, was ihr spontanen Szenenapplaus von den Oppositionsparteien einbrachte. Auch die SPD und die Freien Wähler betonten, dass noch dringend Nachbesserungen am Gesetzesentwurf notwendig seien.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zwei „echte“ Landtagsabgeordnete - Rosi Steinberger (Bündnis 90/Die Grünen) und Josef Zellmeier (CSU) - anwesend, die die Schlussreden aufmerksam mitverfolgten.

Nach der Schlussabstimmung, in der das Gesetz mit der Mehrheit der CSU verabschiedet wurde, schloss das Planspiel mit einer Diskussionsrunde, in der die beiden Landtagsabgeordneten den Schülern Rede und Antwort standen. Die Fülle an Fragen und das große Interesse an der Arbeit eines MdL stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass die Methode des Planspiels hervorragend geeignet ist, scheinbar trockene Themen wie den „Weg der Gesetzgebung“ zu vermitteln und den Schülerinnen und Schülern bewusst zu machen, dass Politik implizit immer Teil ihrer Welt ist. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurde sie sogar explizit Teil ihrer Erlebniswelt.

Vortrag über Gewalt gegen Polizisten – Wertewandel in unserer Gesellschaft?

Als Abschluss verschiedener Themen in der 11. Jahrgangsstufe im Fach Sozialkunde erhielten die 11.-Klässler Informationen aus erster Hand zum Thema Gewalt gegen Polizeibeamte von Maria Plötz, die selbst am Bruckner Abitur machte und mittlerweile als Polizeihauptkommissarin im Bereich Verbrechensbekämpfung im Polizeipräsidium Niederbayern tätig ist. Sie gab den Schülern einen Überblick über das Ausmaß von Gewaltdelikten gegen Polizisten in Bayern. Während diese in Niederbayern im letzten Jahr rückläufig waren, stiegen sie bayernweit leicht an. Von den 16.500 Fällen von körperlicher und verbaler Gewalt sind Dreiviertel der Verdächtigen polizeibekannt. Zweidrittel sind Deutsche, oft stehen sie unter Alkohol- oder Drogen-Einfluss. Wie Polizisten im Dienst geschützt sind, konnten die Schülerinnen und Schüler durch die Schutzweste der Polizeibeamtin nachvollziehen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung informierte Matthias Pohmer-Beiderbeck, der für die Einstellungsberatung im Polizeipräsidium Niederbayern zuständig ist, die Absolvia von 2019 über Karrieremöglichkeiten bei der Bayerischen Polizei. Neben dem Absolvieren einer Ausbildung könne man bei der Polizei auch studieren, was vielen Schülern noch nicht bekannt war. Außerdem gäbe es 95 verschiedene Einsatzmöglichkeiten vom Dienst in kleinen Polizeiinspektionen, über den Hundeführer, als Polizist hoch zu Ross bis hin zum SEK. Der erfahrene Polizeibeamte machte aber auch deutlich, dass der Beruf zwar sehr abwechslungsreich und spannend ist, aber auch viel vom Menschen abverlangt. Gerade in einer Zeit der allgemeinen Verrohung – verbal und physisch – verdienen die Polizeibeamten, wie alle Rettungskräfte absoluten

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Seit 2011 ist das Anton-Bruckner-Gymnasium
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
und setzt sich im Kampf gegen Intoleranz und Rechtsextremismus aktiv für Pluralismus und Völkerverständigung ein. 

Prädikate

MINT - freundliche Schule
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
TheoPrax Kommunikationszentrum Straubing
Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule
Digitale Schule
Europaschule
Berufswahl-Siegel
Jugend debattiert
DELF - Partnerschule
DELE Prüfungsschule
Umweltschule
Netzwerk Ganztägig bilden