Um 19:30 Uhr trafen sich Toni, Christina, Ramon und der spontan dazugestoßene Max mit Kursleiterin Frau Güntner am ABG. Zuerst wurden in der Bibliothek die Schlafsäcke ausgerollt, dann ging es mit Pizza von Massimo zum Zwölferweiher bei Parkstetten. Der Sonnenuntergang blieb hinter Wolken verborgen, dafür begann mit der Dämmerung die eigentliche Arbeit, und dabei war Physik gefragt: Blende weit auf, ISO hoch und die Belichtungszeit mit der „500er-Regel“ (500 ÷ Brennweite = maximale Belichtungszeit in Sekunden) berechnen. Weil sich die Erde dreht, wandern die Sterne über den Himmel. Wer zu lange belichtet, bekommt Striche statt Punkte. Innerhalb dieser Grenzen blieb viel Raum für Gestaltung: Aufnahmen des Nachthimmels, der sich im Wasser spiegelte, und Langzeitbelichtungen mit „Geistereffekten“, bei denen sich die Gruppe während der Aufnahme bewegte. Glühwürmchen in den Büschen gab es als Zugabe.
Für möglichst wenig Lichtverschmutzung ging es weiter nach Ederszell bei Stallwang. Dort gelangen Aufnahmen der Milchstraße, eine kleine weiße Katze schaute als geisterhafter Besucher vorbei, und auf der Picknickdecke wurden Sternschnuppen gezählt. Zum Schluss setzte die Gruppe das eigene Fotoequipment mit Lichteffekten in Szene. Gegen 2 Uhr kehrten alle ans ABG zurück und der Abend endete mit einer Übernachtung in der Bibliothek.