Im Rahmen des Unterrichts erhielten alle Kurse der 13. Jahrgangsstufe einen besonderen Einblick in die Welt der europäischen Geldpolitik. Als Vorbereitung auf das kommende Unterrichtsthema vermittelte Herr Rebl fundiertes Hintergrundwissen und bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, Informationen direkt von einem Experten zu beziehen.
Einblick in das Eurosystem
Zu Beginn gab Herr Rebl einen strukturierten Überblick über die Europäische Union und die Währungsunion. Dabei erläuterte er anschaulich das Zusammenspiel zwischen der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Zentralbanken – insbesondere die bedeutende Rolle der Deutschen Bundesbank innerhalb des Eurosystems. Ein zentraler Punkt war dabei die Unabhängigkeit der EZB von politischen Weisungen, die als Fundament für eine stabile Währung dient.
Von Instrumenten bis zur digitalen Zukunft
Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf den konkreten Instrumenten der Geldpolitik. Herr Rebl erklärte Fachbegriffe wie Offenmarktgeschäfte, ständige Fazilitäten und die „Quantitative Lockerung“ durch Anleihekäufe. Dank aktueller Beispiele aus der Wirtschaftspolitik wurden diese komplexen Mechanismen für die Schülerschaft greifbar und verständlich.
Zum Abschluss wagte der Referent einen spannenden Ausblick auf die Diskussion um den digitalen Euro, der derzeit auf europäischer Ebene intensiv beraten wird. In der anschließenden Fragerunde nutzten die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die Chance, ihr Wissen zu vertiefen und kritische Fragen zur aktuellen Geldpolitik zu stellen.
Fazit: Der Vortrag war eine große Bereicherung für den Unterricht und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie lebendig und praxisnah ökonomische Bildung vermittelt werden kann.