Studierende der Technischen Hochschule Deggendorf besuchten die 7. Klassen im Rahmen des Physikunterrichts und führten gemeinsam mit ihnen einen Workshop mit dem Calliope mini durch – einem kleinen, sternförmigen Einplatinencomputer, der speziell für den Einsatz im schulischen Kontext entwickelt wurde.
Den Auftakt bildete eine Einführung in die Grundprinzipien der Sensorik: Die Studierenden erläuterten, wie Roboter mithilfe von Sensoren – etwa für Abstand, Temperatur oder Licht – ihre Umgebung wahrnehmen und darauf reagieren. Damit verbunden war die Frage, wie Menschen überhaupt mit Maschinen kommunizieren: durch Programmiersprachen, die als formalisierte Vermittler zwischen menschlicher Absicht und maschineller Ausführung fungieren.
Anschließend programmierten die Schülerinnen und Schüler selbst: Der Calliope mini zeigte Begrüßungen wie „Servus” oder „Wie geht’s Dir?” – und wer Lust hatte, hinterlegte eigene Tonfolgen. Dabei zeigte sich, wie der LehrplanPLUS Natur und Technik es für die Jahrgangsstufe 7 vorsieht, dass algorithmisches Denken unmittelbar in praktisches Tun überführt werden kann: Der Lehrplan verlangt von den Schülerinnen und Schülern, einfache Algorithmen mithilfe geeigneter Programmierwerkzeuge umzusetzen und dabei grundlegende Strukturelemente wie Anweisungen, Sequenzen und Bedingungen zu nutzen – genau das, was der Workshop im Kleinen, aber wirkungsvoll einübte. Auch der im Lehrplan explizit genannte Bereich des Physical Computing – also die Verbindung von Programmierung und realer Hardware – fand hier eine lebendige Entsprechung.
Dass Schulhund Lenny der Gruppe ebenfalls einen Besuch abstattete, rundete den Vormittag auf seine Weise ab.