Ein Tag voller Experimente
Ich war ziemlich gespannt, als ich zum Naturwissenschaftlichen Camp Niederbayern ans Ludwigsgymnasium Straubing kam – ich wusste nämlich gar nicht, was mich dort erwartet.
Nach ein paar organisatorischen Informationen wurden wir den verschiedenen Fächern zugelost.
Chemie: Strom aus Zitronen und Kartoffeln
Mein erstes Fach war Chemie. Dort haben wir sechs verschiedene Experimente gemacht. Am spannendsten fand ich die Versuche mit Zitronen, Kartoffeln und verschiedenen Metallen.
Wir haben gelernt, dass man für die Stromerzeugung immer zwei unterschiedliche Metalle braucht. Am meisten Strom haben bei unseren Versuchen Silber und Magnesium erzeugt. Außerdem haben wir erfahren, dass Batterien aus mehreren sogenannten Zellen bestehen: Schaltet man sie in Reihe, addiert sich die Spannung. Das Beste war, dass wir alles selbst ausprobieren durften.
Biologie: Asseln sind keine Insekten
Am Nachmittag hatte ich Biologie. Eigentlich hätte ich auch Physik spannend gefunden, aber dort waren schon zu viele Teilnehmer. Schlimm war das überhaupt nicht.
Bei uns drehte sich alles um Asseln. Ich habe gelernt, dass Asseln gar keine Insekten sind, sondern Krebstiere. Und sie sind sehr nützlich, weil sie bei der Bildung von Humusboden helfen. Wir durften die Asseln auf die Hand nehmen und unter dem Mikroskop ganz genau betrachten. Am liebsten mögen sie feuchte, kühle Lebensräume – sonst trocknen sie schnell aus.
Die Abschlusspräsentation
Zum Schluss gab es eine Präsentation, zu der auch unsere Eltern eingeladen waren. Jede Gruppe stellte ihr erstes Fach vor. Ich habe also gemeinsam mit meiner Chemie-Gruppe unsere Experimente präsentiert. Vor so vielen Menschen zu sprechen war ganz schön aufregend – aber am Ende hat alles gut geklappt und ich war stolz auf mich.
Mein Fazit
Der Tag im Naturwissenschaftlichen Camp Niederbayern hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viel Neues gelernt, selbst experimentiert und interessante Menschen kennengelernt. Besonders die Chemie-Experimente haben mir Spaß gemacht. Ich würde jederzeit wieder mitmachen.
— Samuel