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Anton-Bruckner-Gymnasium

“Violas Lied” am ABG: Shakespeare als musikalisches Ein-Personen-Stück

Wie klingt Shakespeare, wenn eine einzige Sängerin alle Rollen übernimmt? Die Oberstufe des Anton-Bruckner-Gymnasiums erlebte mit „Violas Lied” mit Sopranistin Juliane Schenk eine eindrucksvolle Verbindung von Literatur und Musik – mit einem spannenden Blick auf Identität und Geschlechterrollen.
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Ein besonderes musikalisch-literarisches Erlebnis erwartete die Oberstufenschülerinnen und -schüler des Anton-Bruckner-Gymnasiums mit der Aufführung von „Violas Lied”. Im Mittelpunkt stand Shakespeares romantische Komödie „Was ihr wollt”, die Themen wie Geschlechterrollen, Identität und Selbstfindung auf überraschend moderne Weise behandelt.

In einer eindrucksvollen Ein-Personen-Inszenierung verkörperte die Sopranistin Juliane Schenk sämtliche Figuren des Werks und begeisterte mit ihrem ausdrucksstarken Spiel und Gesang. Die Inszenierung von Birgit Eckenweber sowie die einfühlsame Klavierbegleitung durch Martin Eckenweber machten die Aufführung zum fächerübergreifenden Erlebnis.

Die gelungene Verbindung von Literatur und Musik eröffnete den Schülerinnen und Schülern einen neuen Zugang zu Shakespeares Werk und zeigte eindrucksvoll, wie zeitlos dessen Fragestellungen nach Identität und gesellschaftlichen Rollenbildern bis heute sind. Die Aufführung verband die Fächer Englisch und Musik auf anschauliche Weise.

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