Ein Projekt, das zur Umweltschule passt
Als Umweltschule verstehen wir Nachhaltigkeit nicht als Sonderthema für einzelne Aktionstage, sondern als etwas, das im Schulalltag stattfindet. Das „Grüne Klassenzimmer” ist dafür ein gutes Beispiel: Das SMV-Projekt läuft seit vielen Jahren und macht den schonenden Umgang mit Ressourcen direkt im Klassenzimmer erfahrbar.
Kern des Projekts ist ein Wettbewerb der Unterstufe rund um zwei sehr konkrete Alltagsthemen: das Sparen von Energie und Strom sowie die Sauberkeit im eigenen Klassenzimmer. Bewertet wird dabei nicht ein einmaliger Kraftakt, sondern das Verhalten über das ganze Schuljahr – Licht aus, wenn niemand im Raum ist, richtig lüften statt dauerkippen, und ein Klassenzimmer, in dem man sich gerne aufhält.
In diesem Schuljahr hat die Klasse 6a den Wettbewerb für sich entschieden. Als Belohnung stand ein gemeinsamer Ausflug zum ZAW-SR an. Begleitet wurde die Klasse von Frau Müller-Haslach sowie von Florian Lausser und Valentin Mayerhofer aus dem „Grünen Klassenzimmer”-Team der SMV.
Beim ZAW-SR: Recycling und Upcycling
Am außerschulischen Lernort im Entsorgungszentrum Straubing konnte die Klasse den Weg des Abfalls Schritt für Schritt mitverfolgen: wie angelieferte Abfälle erfasst, getrennt und sortiert werden und was daraus wieder entsteht. Deutlich wurde dabei vor allem, dass sich nur sauber getrennte Materialien wirklich zu neuen Rohstoffen verarbeiten lassen.
Zum Abschluss wurde es kreativ: In der Erfinderwerkstatt stellten die Schülerinnen und Schüler beim Upcycling aus vermeintlichem Abfall selbst etwas Neues her. So schloss sich der Kreis zum Wettbewerbsgedanken – und zur Idee der Umweltschule: Ressourcen schonen fängt nicht erst beim Wertstoffhof an, sondern bei jeder und jedem Einzelnen, im Klassenzimmer genauso wie zu Hause.
Ein rundum gelungener Ausflug, der zeigt, dass sich das ganzjährige Mitmachen beim „Grünen Klassenzimmer” lohnt. Herzlichen Glückwunsch an die 6a!