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„Chemie – die stimmt!”: Podest für Philipp bei der Regionalrunde Süd in Darmstadt

Beim Regionalfinale Süd des bundesweiten Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!” hat Philipp im Juni in Darmstadt überzeugt: 7. Platz in der Gesamtwertung und erster Platz im praktischen Wettbewerbsteil – und das in seinem allerersten Schuljahr Chemie.
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Vom 9. bis 12. Juni 2026 nahm Philipp Leitold am Regionalfinale Süd des bundesweiten Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!” in Darmstadt teil – und erzielte dort ein bemerkenswertes Ergebnis. In der Gesamtwertung belegte er den 7. Platz, im praktischen Wettbewerbsteil erreichte er sogar den ersten Platz. Besonders beachtlich – im ersten Schuljahr im Fach Chemie und als einziger Teilnehmer, der weder ein naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium noch ein spezialisiertes Landesgymnasium zur Begabtenförderung besucht.

„Chemie – die stimmt!” ist ein bundesweiter MINT-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10, getragen vom Förderverein Chemie-Olympiade. Er umfasst vier Runden – von der „Hausaufgabenrunde” über die Landesrunde und die mehrtägigen Regionalrunden bis zum Bundesfinale in Leipzig. Der Weg dorthin ist anspruchsvoll: Von bundesweit rund 850 Teilnehmenden der Landesrunden erreichen nur etwa 150 die vier Regionalrunden im Juni. Für die Runde Süd treten die Besten aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen an. Der Wettbewerb ist MINT-EC-zertifiziert und gilt zugleich als Sprungbrett zur Internationalen Chemie-Olympiade.

Für Philipp bedeutete das vier dicht gefüllte Tage rund um die Chemie. Nach Anreise und gemeinsamem Kennenlernen am Dienstag stand am Mittwoch der praktische Teil an der TU Darmstadt auf dem Campus Lichtwiese im Mittelpunkt. Im Merck-TU Darmstadt-Juniorlabor – bundesweit dem ersten Schülerlabor, das eine Universität und ein Industrieunternehmen gemeinsam betreiben – arbeiteten die Teilnehmenden an Experimenten, wie sie im Schulunterricht kaum möglich sind, darunter eine organische Synthese mit Dünnschicht-Chromatografie. Vormittags und nachmittags wechselten die Jahrgänge zwischen Labor und einem nahegelegenen Kletterwald; im Anschluss an die Laborzeit folgten jeweils Vorbereitung und Kolloquien. Zum Abschluss des Labortags stellten die Jugendlichen Speiseeis mit flüssigem Stickstoff her.

Am Donnerstag folgte die theoretische Klausur. Sie verlangte deutlich mehr als schulisches Grundwissen und führte auch in neue Themen wie die molare Leitfähigkeit ein – didaktisch geschickt über kurze Infotexte und aufeinander aufbauende Teilaufgaben, sodass sich die Teilnehmenden den Stoff im Lösen selbst erschlossen. Am Nachmittag ging es in die Innenstadt zum Science Pop-Up der GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung), das an interaktiven Stationen Einblicke in die Welt der Teilchen bot. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Spieleabend aus.

Der Freitag stand im Zeichen von Forschung und Ehrung: Ein Fachvortrag zur Chemie der superschweren Elemente gab Einblick in aktuelle Wissenschaft, bevor bei der Siegerehrung die besten Leistungen im praktischen und im theoretischen Teil ausgezeichnet wurden. Für Philipp war es ein rundum erfolgreicher Abschluss – ein 7. Platz in der Gesamtwertung und ein erster Platz im Praxisteil haben die Teilnahme mehr als belohnt.

Sein Erfolg zeigt zugleich, dass MINT-Begabtenförderung nicht an spezialisierte Schulen gebunden ist: Wettbewerbe wie „Chemie – die stimmt!” sind ein wichtiger Baustein unseres Enrichment-Angebots, mit dem wir besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler fördern können. Wir gratulieren herzlich!

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